Dass die erste Männermannschaft als Aufsteiger am Ende auf Platz 2 landet, daran haben wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten geglaubt. Der SVE hat über große Teile der Saison im Bereich zwischen nirgendwo und Abstiegsplätzen zugebracht. Das hat sich das Team aber auch selbst zuzuschreiben. Viel zu viele 3:2 – und 2:3 Ergebnisse kostete das Team um den jungen Kapitän Jimi Hadamick wertvolle Punkte. Beleuchtet man die Tabelle etwas genauer, ist zu sehen, was damit gemeint ist. Ausgestattet mit den meisten gewonnenen Spielen (12) wird der SVE mit 4 Punkten Rückstand nur zweiter hinter dem SC Potsdam III (11 gewonnene Spiele).
Sei es drum. Mit zwei deutlichen 3:0 – Erfolgen gegen den Elsterwerdaer SV (25:22, 25:18, 25:20) und Absteiger Luckenwalder VC (25:12, 25:19, 25:14) konnten die Männer des SVE an der sich gegenseitig die Punkte raubenden Konkurrenz vorbei ziehen und die ambitioniert in die Saison gegangene TSGL Schöneiche noch mit einem Punkt Vorsprung hinter sich lassen.
Zeit für einen kleinen Saisonrückblick an Hand von Zahlen zum “selbst bedauern”:
– Der SVE gewinnt beide Spiele gegen den Meister der Landesliga Süd, dem SC Potsdam III (3:2 und 3:0), lässt damit aber einen Punkt liegen
– Der SVE gewinnt zwar beide Spiele gegen den Absteiger Luckenwalder VC und dem Vorletzten SV Schulzendorf II, lässt aber auch hier jeweils einen Punkt auf der Strecke
– gegen den drittletzten NH KWh spielt der SVE 2:3 und 3:2, wieder 3 Punkte verloren.
– gegen den MSV Zossen und gegen GW Erkner gab es gar keine Punkte
– Die TSGL Schöneiche IV kostete uns auch einen Punkt
Mit etwas mehr Konstanz und Ernsthaftigkeit wäre der Staffelsieg also keinesfalls unerreichbar gewesen.
Nichts desto Trotz alles in allem eine überragende Saison mit vielen schönen Erfolgen und einem Abschluss mit Gänsehaut-Feeling.